„Tsunami-Katastrophe: Deutsche Institutionen in Tokio weiterhin auf Tauchstation“

Während Behörden und Institutionen anderer Länder in die japanische Hauptstadt zurückkehren, bleibt die deutsche Botschaft in Osaka und die deutsche Schule als einzige bis auf weiteres geschlossen. In Japan lebende deutsche Abiturienten sollen Prüfungen in Köln ablegen.

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Kinderfreundliches Fernsehen = kein Fernsehen?

Ich gebe es zu: Als praktizierender Vater bin ich sehr dankbar dafür, dass es TV-Kanäle wie „KiKa“ und „Nickelodeon“ gibt. Sie bieten Kindern die Möglichkeit, einfach mal kurz abzuschalten und sich berieseln zu lassen – und den Eltern erlauben sie, mal kurz durchzuschnaufen oder ihre E-Mails zu checken.

(Erschienen in: NovoArgumente Nr. 107, 7-8 2010)

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Nicht mehr alle Aschenbecher im Schrank!

„Das Rauchen zu Hause kann nicht verboten werden.“ Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai formulierte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, in dem gleichnamigen Interview mit der Welt diesen lapidaren Satz.

Gut so, mag man als Leser, der die noch verbliebenen Reste seiner Privatsphäre zu schätzen weiß, meinen. Schließlich ist die Dame ja auch Mitglied der FDP, möchte man hinzufügen. Aber: „Auch liberale Politik kommt nicht ohne Verbote aus“, fügt Dyckmans hinzu, und schon erhält der eingangs zitierte, zunächst neutral erscheinende Aussagesatz eine Note des Bedauerns. Ganz offensichtlich hat die Dame recherchiert (oder recherchieren lassen): „Das [Rauchverbot in der eigenen Wohnung] ist weder mit dem Grundgesetz vereinbar, noch können wir es kontrollieren.“

Es ist interessant zu beobachten, wie die Dame die Inhalte des Grundgesetzes faktisch mit Füßen tritt, dies aber sprachlich in eine Grundgesetzverteidigung gießt. Freiheitsrechte, so scheint es, werden nur deswegen geachtet, weil deren Abschaffung so schwierig ist, und nicht, weil sie eine inhärente Berechtigung haben.
Erschienen in: NovoArgumente Nr. 107 (7-8 2010)

Konsequente Klimaretter: Osamas al Ökoida

Spätestens jetzt müsste den Klimawandel-Apokalyptikern, insbesondere nach dem Klimagipfel im frostigen Kopenhagen, bewusst werden, wie minimalistisch ihre Forderungen zur Weltenrettung bislang ausgefallen sind. Anstatt sich über lächerliche Zwei-Grad-Ziele Gedanken zu machen, meldete sich al Qaida-Chef Osama bin Laden Ende Januar 2010 mit konkreten Vorschlägen zur Lösung des Klimaproblems zu Wort.

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Matthias Heitmann