
Angesichts „datenbasierter Wählermanipulation“ sollte die Autonomie des mündigen Bürgers gestärkt werden. Doch die westlichen Eliten wollen sich effektiver vor der angenommenen Manipulierbarkeit der Wähler in Sicherheit bringen.
Zeit fürs Sandmännchen
Jugendliche: Engagiert, aber demokratiefern?
Jugendproteste gegen die Waffengesetze in den USA, junge Menschen, die für Europa eintreten und sich für Umweltschutz, Frieden und Menschenrechte einsetzen – Jugendliche sind derzeit hochpolitisiert. Aber mitunter demokratiefern.
Wann beginnen die politischen Weichenstellungen für die Bioökonomie?

Vor nicht einmal zehn Monaten beschrieben Kanzleramtsminister Altmaier und Bundesforschungsministerin Wanka die Biotechnologie als nächsten großen Innovationstreiber der deutschen Volkswirtschaft. Heute ist von mutigen Weichenstellungen keine Rede mehr: Die Republik badet im Stillstand und wartet darauf, dass irgendjemand irgendwann den Stöpsel zieht.
Die Zwillingskrise
„Sein Credo für den gesunden Menschenverstand ist erfrischend und provozierend offen.“
Cornelia Holtmann, Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
Warum die Niederlage der Kurden auch unsere ist
Die Kurden passen nicht nur auf keine Weltkarte, für das postnationale und opferzentrierte Denken des Westens sind sie zudem ein Fremdkörper. Das zu ändern, wäre auch gut für unsere Demokratie.
Abweichendes klärt den Blick
WochenWahnsinn (KW03-2018): Zeitgeisterstunde – Anleitung zum Ausbruch aus der Stag-Nation
„Wir nehmen den pessimistischen Zeitgeist unserer Tage aufs Korn nehmen und zeigen, dass es viele gute Gründe für Optimismus gibt. Wir brechen eine Lanze für die Meinungsfreiheit, für die Neuerfindung der Demokratie von unten und wir machen Lust auf „Höher Schneller Weiter“!“, erklärt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit Tim Lauth die gemeinsame Idee der „Zeitgeisterstunde“, die am Sonntag, den 21. Januar 2018 zum dritten Mal im Frankfurter Kabaretttheater „Die Schmiere“ stattfindet. Während am Sonntag die SPD darüber entscheidet, ob sie sich dem Wählervotum wie auch der Stimmung der eigenen Mitglieder offen entgegenstellt oder nicht, diskutieren Heitmann und Lauth über die echte Bedeutung von Demokratie: Zu ihr gehört mehr als das Abwählen von Politiker, die dann trotzdem weiterregieren. Ebenfalls auf dem Plan der Zeitgeisterstunde steht: der Ausbruch aus der Alternativlosigkeit und das Bilden von Banden gegen Misanthropen!
19.01.18: Anleitung zum Ausbruch aus der Stag-Nation
Wo sind die Straßenpolitiker?
WochenWahnsinn (KW01-2018): Ein Sportverein ist keine Partei
Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt e.V., hat die AfD als „Nazis“ und „braune Brut“ bezeichnet und angekündigt, keine Nazis im Verein zu dulden. Nun haben hessische AfD-Politiker Strafanzeige wegen Beleidigung und Verleumdung gestellt. Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth diskutieren in der ersten Ausgabe ihrer Radiokolumne „WochenWahnsinn“ über diese Posse. Für Heitmann ist der Verhalten beider Seiten typisch für die gegenwärtige Debattenkultur: „Ich denke, dass Eintracht Frankfurt gerade aufgrund der eigenen Geschichte souverän Toleranz üben sollte gegenüber Leuten, die eine andere Weltsicht haben. Dass viele AfD-Sympathisanten genau hierzu nicht in der Lage und auch nicht willens sind, ist ja bekannt. Die Strafanzeige der beiden AfD-Sprecher gegen Fischer ist ein weiteres Beispiel für den sehr instrumentellen Umgang mit Meinungsfreiheit und Toleranz. Diesen Umgang findet man aber nicht nur bei der AfD, sondern auch bei vielen ihrer Gegner. Auf dieses Niveau sollte sich die Eintracht nicht begeben.“
05.01.18: Ein Sportverein ist keine Partei





