„Der WochenWahnsinn“ (KW35-2017): #fefadwgugew*

*Für ein Frankfurt, aus dem wir gut und gerne evakuiert werden.


Was hatte der Frankfurter Römerberg am letzten Freitag mit der Frankfurter Innenstadt an diesem Sonntag gemein? Bei leergefegten Straßen herrscht Bombenstimmung: letzten Freitag wegen des Wahlkampfauftritts von Martin Schulz, diesen Sonntag wegen der größten Evakuierungsaktion der Nachkriegszeit. In ihrer Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ reden Radio- und Fernsehmoderator Tim Lauth und Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann außerdem über Sinn und Zweck von unaussprechlichen und unmerkbaren Wahlslogans. Sie haben dafür einen eigenen Hashtag entwickelt: #fefadwgugew: „Für ein Frankfurt, aus dem wir gut und gerne evakuiert werden“.

01.09.17: #fefadwgugew

„Der WochenWahnsinn“ (KW34-2017): Die Bundesmutti und der HSV der Politik

Die Sommerpause ist vorbei und der Straßenwahlkampf hat begonnen. Doch von Angela Merkel erfährt man nichts Interessantes – nicht einmal, wenn man sie kennenlernt, berichtet Radio- und Fernsehmoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“. Spannender ist es bei Martin Schulz, dem „HSV der Politik“, zwar auch nicht, ergänzt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann: „Aber offenbar nutzt es Merkel, wenn sie sich als etwas unbedarfte Frau über 60 darstellt, die keine Ahnung hat von modernen Sachen wie Virtual Reality und so – wie zuletzt auf der Spielemesse GamesCon. Dabei ist sie die eigentliche Meisterin virtueller Welten. Ihre ganze Politik findet im virtuellen Raum statt. In ihrer Rolle als Bundesmutti kommt sie jedenfalls gut an. Das hat so was Heimeliges, Sicheres. Und wenn dann Leute noch rufen ‚Wir sind das Volk‘, dann klingt das ungefähr wie ‚Mama, wir wollen nach Hause!'“

25.08.17: Die Bundesmutti und der HSV der Politik

„Der WochenWahnsinn“ (KW30-2017): Meinungsfreiheit! Auch für Antisemiten und Oberbürgermeister!

„Klar bin ich für das Recht auf Meinungsfreiheit, es sei denn …“ und dann kommt zumeist eine lange Liste von Personen und Inhalten, für die dieses Recht gerade nicht gelten soll. Über zwei aktuelle Fälle sprechen Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ – und sie kommen zu folgendem Schluss: Die Meinungsfreiheit interessiert sich weder für die Meinungen, noch für denjenigen, der sie vertritt. Sie behandelt alle Inhalte und alle Personen gleich. Und das ist auch gut so, denn nur so kann sie verteidigt werden.

28.07.17: Meinungsfreiheit! Auch für Antisemiten und Oberbürgermeister!

„Der WochenWahnsinn“ (KW29-2017): Neun Wochen weder Wahl noch Kampf

In neun Wochen sind Bundestagswahlen, und keiner merkt‘s. Das ist das Thema in der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“ von Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth. Auf die Frage, warum man SPD wählen sollte, findet sich jedoch keine Antwort. „Die Sozialdemokraten waren von den letzten 20 Jahren selbst insgesamt 15 Jahre an der Regierung, und damit länger als die CDU! Warum sollte sich also Grundlegendes ändern, wenn man SPD wählt?“ Aber auch für die anderen Parteien spricht so gut wie nichts. Wenn plötzlich Jutta Ditfurth wieder in Talkshows sitzt, weiß man, was das Problem der Grünen ist. Und die Tatsache, dass die Deutschalternativen in vier Krisenjahren gerade einmal knappe 3 Prozentpunkte zugelegt haben, löst fast Mitleid aus – aber nur fast. Das Ernüchterndste aber ist: Früher konnte man sich auf das Ende des Wahlkampfs freuen, heute gibt’s gar keinen.

21.07.17: Neun Wochen weder Wahl noch Kampf

„Der WochenWahnsinn“ (KW27-2017): Der Protest gegen G20 ist mega ranzig

Die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg sind bei Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth natürlich das Thema in der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. Heitmanns Fazit: „Schon die Protestslogans „Lieber tanz ich als G20“, „Einhörner gegen G20“ oder „G20 Bier holen!“ sind Beleg dafür, wie angepasst, unpolitisch und kindisch die heutige Protestkultur ist. Es geht gar nicht um politische Klärung, sondern darum, im Protest die eigene Identität zu inszenieren. Dieses irre Nebeneinander von Love Parade, Krawall und Kirchentag zeigt, wie degeneriert und zerrissen das linke politische Spektrum ist.“

07.07.17: Der Protest gegen G20 ist mega ranzig

„Der WochenWahnsinn“ (KW26-2017): Scharf auf den Staat?

„Während bei heterosexuellen Paaren die Ehe ohne Trauschein und die eingetragene Partnerschaft populärer wird, drängen Lesben und Schwule in die Ehe“, wundert sich Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann in der aktuellen Ausgabe der Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ mit Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth über Merkels Meinungswandel. Zudem ist für ihn die Spontanaufgabe klassischer CDU-Positionen viel eher ein „Anschlag auf die Demokratie“ als das bisherige Schweigen der Kanzlerin.

30.06.17: Scharf auf den Staat?

Matthias Heitmann