
Spätestens nachdem sich Angela Merkel öffentlich entschuldigt hat, ist der Wunsch nach politischer Veränderung groß. Doch die Debatten sind nur auf den ersten Blick lebendiger. Es bleibt ein viel größeres Problem: Die inhaltliche Leere, die sich durch unsere politische Kultur zieht.
Alle Beiträge von Matthias Heitmann
Brexit – It’s politics, stupid!
Organspende ja – Organabgabe nein!
Macht Schluss mit „Carpe diem“!
AfD & Grüne: Die Angstethiker
Christoph Wißmann zur Zeitgeisterjagd
„So erfrischend wie ein Mineralwasser mit Eis und Zitrone.“
Christoph Wißmann, Leiter Cicero Online
Urlaub vom Pessimismus
Karl Valentin freute sich, wenn es regnet. Er erklärte diese Haltung damit, dass es ja auch dann regnen würde, wenn er sich nicht freut. Auch wenn Bauern, alte Menschen und Kinder darunter leiden. Warum nicht Valentins Motto auf den „Sahara-Sommer“ ausweiten?
Heiner Thiel zur Zeitgeisterjagd
„Ich bin wirklich froh, dass es noch Journalisten gibt, die sich nicht den Mund verbieten lassen und ohne Schaum vor dem Mund sachlich und unaufgeregt kommentieren!“
Heiner Thiel, Bildhauer, Künstler, Kurator
Politische Korrektheit: die westliche Burka für den Verstand
Wir drücken uns davor, die Dinge klar auszusprechen. Und warum? Weil wir nicht glauben, offensichtliche Widersprüche in unserem Leben auflösen zu können. Doch wer nur politically correkt denkt und handelt, der verpasst das Leben.
Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd (seit Mai 2018)

„Scheiße gut wars!“
So brachte ein Besucher des Programms sein Resummée des Abends auf den Punkt. Aber auch die anderen hatten Spaß, ich selbst auch. Köln hat keinen Videobeweis angekündigt, und von der künstlichen Intelligenz Karla-Ingeborg war auch nichts Negatives zu vernehmen. Das heißt also: Die Premiere von „Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd“ am 13. Mai 2018 im altehrwürdigen Frankfurter Kabarett „Die Schmiere“ ist offensichtlich geglückt.
Worum geht es?
Ganz im Gegensatz zu ihren digitalen Schwestern Alexa, Siri & Co. ist die künstliche Intelligenz Karla-Ingeborg (KI) neugierig auf menschliches Denken. Und sie hat viele Fragen. So entwickeln sich auf der Bühne kontroverse, aber auch skurrile Dialoge im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine – und das Ganze zu brandaktuellen Themen: Digitalisierung, Big Data und Überwachung, Toleranz und Freiheit, weibliche Intelligenz und der Wert des Menschen – all dies kommt zur Sprache an diesem Abend, bei dem gescherzt, diskutiert, provoziert, gelesen und geslammt wird.
Frei verfügbarer Trailer
Für Ungeduldige gibt es als kleinen Vorgeschmack einen Trailer zum Programm:
„Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd“ (Langfassung)
Vollversionen für Veranstalter & Booker:
In passwortgeschützten Bereichen kann das komplette Programm in Kurz- und Langfassung angesehen werden:
- die komplette Vorstellung von „Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd“ vom 10. April 2019 im Frankfurter Theater „Die Schmiere“
- die Kurzfassung des Programms, aufgeführt am 31. Januar 2019 auf den „Eltviller Zukunftstagen“
Die Passworte für beide Bereiche können per Mail an mh@zeitgeisterjagd.de oder telefonisch erfragt werden.
Buchen Sie uns für Ihre Veranstaltung! Infos dazu gibt es HIER:
Auch die Presse hat Notiz von Karla-Ingeborgs Zeitgeisterjagd genommen:
- Künstliche Intelligenz: Ich ist ein anderer (Cicero Online, 27.5.18)
- Kann Künstliche Intelligenz querdenken? (Achse des Guten, Novo, The European, 31.5.18 ff.)
- Künstliche Intelligenz: Ein heller Kopf leistet Gesellschaft beim Pizza-Essen (Frankfurter Neue Presse, 5.6.18)
- Bühne frei für KI: „Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd“ (Frankfurter Wochenblatt, 8.5.19)
Was ist das Besondere an diesem Programm?
1. „Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd“ konzentriert sich auf einen der zentralen Themenkomplexe unserer Zeit: die Entwicklung der künstlichen Intelligenz, die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft, Datenschutz sowie die Frage, welche Rolle eigentlich der Mensch für sich beanspruchen kann und sollte.
2. Da die öffentliche Auseinandersetzung über „KI“ weitgehend als Angstdebatte geführt wird, fehlt es an nicht-paranoiden und nicht-apokalyptischen Sichtweisen. Genau hier stellt das Programm ein Gegengift dar und liefert, was heute kaum noch möglich erscheint: gute Gründe für Optimismus.
3. Während ein Großteil der klassischen Spaßmacher immer noch mit Handpuppen und als Bauchredner agiert, traut sich hier erstmals eine „künstliche Intelligenz“ auf die Bühne und fragt nach Qualität und Relevanz menschlichen Denkens.
Kurz gesagt: „Karla-Ingeborg auf Zeitgeisterjagd“ überwindet altes Schablonendenken, zerreißt den Grauschleier, der über der gegenwärtigen Technikdiskussion liegt, und überrascht mit neuen, zeitgeistkritischen und zugleich unterhaltsamen Zugängen zu zentralen Zukunftsthemen unserer Zeit.
Foto-Impressionen vom Gastspiel bei den Eltviller Zukunftstagen der FutureManagementGroup AG am 31.1.2019
Von der Vorstellung am 19. Mai 2019 in der Schmiere hat ein Besucher ein paar Impressionen zusammen- und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt:
Fotoimpressionen von Thomas Kiessling (lichtrichtung.de):







© Thomas Kiessling, lichtrichtung.de
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