Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin vergibt eine 1000%ige Gelegenheit, einen Treffer für Demokratie und Meinungsfreiheit zu erzielen, und wechselt sich stattdessen selbst aus.
Zwischen „Gutmenschen“ und „Wutbürgern“
Zwischen den sogenannten „Gutmenschen“ mit ihrer zweifelhaften Interpretation des „Menschlichen“ und den sogenannten „Wutbürgern“ mit ihrer nicht minder zweifelhaften Interpretation des „Bürgerlichen“ droht das aus der öffentlichen Wahrnehmung vertrieben zu werden, was man „common sense“ nennt: also das Streben danach Vernunft, Gemeinsinn und gesundem Menschenverstand, ohne emotionale Verblendung, ohne alarmistischen Eifer und ohne wohlwollende Beschönigung der Realität.
Es wäre schön, wenn insbesondere jene, die in der Vergangenheit stolz darauf waren, sich als unabhängige Geister jenseits dieser vorgegebenen Bipolarität zu positionieren, wieder damit begännen, aus der Reihe zu tanzen und sich dem totalitären und spalterischen „Entweder-Oder“-Prinzip zu widersetzen. Auf das sich aus dem keifenden Pro-und-Contra-Bashing des schwarz-weißen Zeitgeists wieder ein Klima der offenen und wirklich kontroversen Debatte entwickelt.
David Bowie: der Tod als Leuchtrakete
„Ein letztes Mal zeigte David Bowie dem Mainstream eine lange Nase. Er hielt sein Sterben aus dem Scheinwerferlicht heraus als, was es ist: die persönlichste und privateste Sache der Welt und des menschlichen Lebens. Von wegen Ground Control! Major Tom has finally left the building.“
Meine Gedanken zum Tod von David Bowie sind am 13.01.2016 zuerst bei Tichys Einblick erschienen. Weiterlesen
Postkölnische Debattenkultur
„Irgendwo zwischen den Bildern von ertrunkenen Kindern an Europas Küsten und Jagdszenen auf der Kölner Domplatte scheint in Deutschland die Fähigkeit zum differenzierten Diskutieren verloren gegangen zu sein – oder vielleicht fällt es auch nur jetzt so besonders drastisch auf“, konstatiert Lorenz Maroldt in seinem lesenwerten Kommentar „Debatte um Flüchtlinge und die Übergriffe von Köln: Die gespaltene Nation“ im „Berliner Tagesspiegel“.
Er beschreibt die zwar eigentlich begrüßenswerte Abkehr vom ewigen Konsensstreben, wittert aber gleichzeitig neues Unheil, denn „spürbar ist heute eine geradezu manische Beschäftigung mit allem, was die eigenen Vorurteile bestätigt, und zugleich eine Abschottung vor allem, was sie erschüttern könnte“.
Wir sollten uns wieder darauf besinnen, dass jemand, der der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen zustimmt, keineswegs Gewalt gegen Frauen hinzunehmen bereit sein muss. Und wir sollten darüber diskutieren, was eigentlich Integration wirklich bedeutet und in was eigentlich integriert werden soll. In eine Gesellschaft, die sich so entzweit, wie wir es in der gegenwärtigen Debatte erleben, kann jedenfalls nichts und niemand integriert werden.
Ein Jahr nach Charlie Hebdo: Selbstenthauptung statt Selbstbehauptung
Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin muss man konstatieren: Die Meinungsfreiheit wird nicht von Fanatikern zerstört, sondern von Feiglingen.
„"Zeitgeisterjagd" ist ein kleiner Juwel unter den Bucherscheinungen der jüngsten Zeit.“
Monika Bittl, Schriftstellerin
„Die staatliche Bevormundungskultur entlarven“
Am 06.01.2016 ist auf der Website des „Ludwig von Mises Instituts Deutschland“ ein Interview mit mir erschienen. Die Fragen stellte Andreas Marquart, Vorstand des Instituts.
WochenWahnsinn07: 2015 war großartig!
WochenWahnsinn am 30.12.2015 auf Antenne Frankfurt 95.1:
Trotz vieler Krisen: 2015 war ein großartiges Jahr für die Menschheit! Die Menschen sind gesünder, besser ernährt, freier, und wohlhabender. Pessimismus hilft nicht beim Problemlösen. In diesem Sinne: allen einen guten Rutsch!
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„Zeitgeisterjagd“-Rezension auf sichtplatz.de
Peter Grimm hat eine wirklich tiefgehende und ernsthafte Rezension meiner „Zeitgeisterjagd“ geschrieben, sie ist am 22. Dezember 2015 auf www.sichtplatz.de erschienen. Manchmal lohnt es sich, Dinge reifen zu lassen. Vielen Dank dafür!
WochenWahnsinn06:
WochenWahnsinn am 24.12.15 auf Antenne Frankfurt 95.1: Feste Feiern gegen Mäkelei und Missmut. https://t.co/JhXNT4ehLn über @YouTube
Weihnachten als Fest der Menschlichkeit
Man muss nicht religiös sein, um das weihnachtliche Bemühen der Menschen um Freundlichkeit und Nächstenliebe zu schätzen.
