Moderne Technologien mit denen die Ernährungslage armer Menschen verbessert werden könnte, nicht einzusetzen, sollte als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anerkannt werden.
Emscherumbau: Vom Abwasserkanal zur Lebensader
Es gehört zum guten (pessimistischen) Ton, dass man Großprojekte für unrealistisch hält, als Milliardengräber verteufelt und lieber dem gänseblümchenökologischen „Small is beautiful“-Dogma frönt. Meine Reportage „Vom Abwasserkanal zur Lebensader“ im aktuellen Magazin 51° (S. 4-9) der Stiftung Mercator über dem Umbau des einstmals dreckigsten Flusses Deutschlands, der Emscher im nördlichen Ruhrgebiet, zeigt, dass Großprojekte nicht nur Zeit- und Finanzpläne einhalten können, sondern dass tatsächlich BIG beautiful sein kann, wenn man die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt.
„Der WochenWahnsinn“ (KW25/2016): Je suis Brexit!
Die Briten konnten abstimmen, ob sie im Club bleiben wollen oder nicht. Warum dürfen wir das eigentlich nicht? Ist es da nicht ein positives Signal, wenn Menschen von ihrem Recht Gebrauch machen, aus einer Gemeinschaft auszutreten, die den Großteil ihrer Mitglieder gar nicht danach fragt, ob sie Mitglieder sein wollen? Matthias Heitmann sagt: „Je suis Brexit.“ Und er diskutiert das mit Tim Lauth in der brandaktuellen Ausgabe des WochenWahnsinns!
24.06.16: „Je suis Brexit“
Je suis Brexit!
Ich beneide die Briten dafür, dass sie abstimmen konnten – und dafür, wie sie sich entschieden haben.
„Der WochenWahnsinn“ (KW24/2016): Von Orlando nach Paris
Während nach Orlando Teile der schwul-lesbischen Community angesichts des breiten Mitgefühls und der Solidarität der westlichen Gesellschaft „fremdeln“ und den Anschlag lieber als einen „auf sich selbst“ als „auf uns alle“ betrauern wollen, drehen im Zuge der Fußball-Europameisterschaft andere Identitäts-Apostel am Rad. Vielleicht ist es ratsam, hin und wieder über den Tellerrand des eigenen Ichs zu schauen. Zumindest reden Heitmann & Lauth in der aktuellen Folge ihrer Audio-Kolumne darüber.
17.06.16: „Von Orlando nach Paris“
„Heitmann ist – ohne Jagdschein – ein sehr guter Zeitgeistjäger. Er appelliert an seine Leser, selber zum Zeitgeisterjäger zu werden. Bei mir hat das funktioniert.“
Katja Triebel, Geschäftsführerin der Triebel Jagd- und Sportwaffen GmbH und Initiatorin der Webseite Waffenbesitzer.net
Amnesia vor, noch ein Tor!
Wieder einmal erzürnt sich Deutschland über (nicht-)singende oder über dunkelhäutige und -haarige deutsche Fußballer. Der Ball ist rund, und die Gesellschaft dreht sich im Kreis.
„Der WochenWahnsinn“ (KW23/2016): Alis Großmäuligkeit fehlt schon jetzt!
In der neuen Ausgabe des WochenWahnsinns geht es Heitmann & Lauth um die weltweite, aber sehr selektive Trauer um Muhammad Ali. Denn der größte Boxer aller Zeiten stand in seiner besten und kraftvollsten Zeit für genau das, was heute verpönt ist: für Großmäuligkeit, männliche Arroganz und angstfreie Unangepasstheit. Genau das fehlt heute.
10.06.16: „Alis Großmäuligkeit fehlt schon jetzt!“
Ali(bi)-Trauer: Es fehlt der großmäulige Kerl, nicht der demütige Kranke
Dies ist kein weiterer wohlfeiler Nachruf auf den „großartigen und liebevollen Menschen“ Muhammad Ali, sondern ein Suchaufruf: Die Welt braucht mehr arrogante, besessene, von sich selbst überzeugte Menschen mit Eiern.
Für Europa – gegen die EU!
Es gibt sehr gute Gründe für die Briten, für den Brexit zu stimmen. Dieser Film nennt sie – und sie gelten keineswegs nur für Briten: Ein solcher Entschluss könnte auch bei uns eine Debatte über die Bedeutung demokratischer Souveränität entfachen. Brits, vote for Europe – and against the EU! Push the door open!
Wenn Menschenfeinde sich als Tierschützer gebärden
Im Zoo von Cincinnati fiel jüngst ein Kind in das Gorilla-Gehege. Um den Jungen zu retten, erschossen Rettungskräfte den Affen. Die öffentliche Debatte wendete sich danach gegen die Mutter des Kindes – und offenbarte so, dass unter dem Mantel des Tierschutzes oft der ungezügelte Hass auf die Menschen brodelt.






