
Bengt Holmströms Kritik an der Europäischen Union ist kraftvoll – und offenbart dennoch die typischen Schwächen einer rein ökonomischen Sichtweise.
Alle Beiträge von Matthias Heitmann
„Der WochenWahnsinn“ (KW45/2016): Der Triumph des Trump
Trump ist ein widerlicher und cholerischer Demagoge – darin sind sich Matthias Heitmann und Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth einig. Die Wahl zeigt, wie dringend wir neue Ideen, neue Politik und auch neue Politiker brauchen. Und das ist gleichzeitig die gute Nachricht: Es reicht nämlich nicht mehr aus, arrogant „Alternativlosigkeit“ zu predigen und Politik gegen die Leute zu machen, um sie einzuschläfern und ihren Wunsch nach Veränderung zu unterdrücken. Für den demokratischen Prozess, der ja aus dem Wettstreit zwischen verschiedenen politischen Konzepten heraus entsteht, kann das nur positiv sein.
11.11.16: „Der Triumph des Trump“
Trumps Triumph: fantastisch, furchterregend oder fade?
Der Erfolg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen ist kein epochales Beben, sondern eher ein desorientiertes politisches Achselzucken.
Diesen Artikel finden Sie in meinem E-Book „Zeitgeisterjagd SPEZIAL: Essays gegen enges Denken“. Er ist ursprünglich am 10. November in der BFT Bürgerzeitung erschienen.
Exit aus dem Brexit – Wenn Feigheit in Demokratiefeindlichkeit umschlägt
Was an dieser Ankündigung VOR dem britischen EU-Referendum hat die politische Klasse Großbritanniens eigentlich nicht verstanden? Man muss kein Befürworter des Brexit sein, um die Weigerung der Politik, den Mehrheitswillen umzusetzen, widerwärtig und schändlich zu finden.
Befürworter des Brexit jedoch sehen diese antidemokratische Haltung der britischen politischen Klasse als Beleg für deren Feigheit und gnadenlose Angepasstheit sowie als Indiz dafür, dass es richtig war und ist, für die Erneuerung der politisch-denokratischen Kultur zu streiten – in Großbritannien und anderswo.
Kuschelkurs oder Konfrontation: Was braucht Europa?
Kann die Europäische Union die Zentrifugalkräfte kompensieren, die nicht nur Bevölkerungsgruppen, sondern mittlerweile sogar ganze Staaten zu Randständigen machen? Wie können Sprachlosigkeit und Fremdheit überwunden, wie kann der europäische Gedanke mit neuer positiver Bedeutung gefüllt werden?
On Religion, Freedom and Tolerance
Am 29. Oktober 2016 war ich eingeladen, an der zweiten Regionalkonferenz der „Students For Liberty Heidelberg“ und am dortigen Panel Religion und Toleranz teilzunehmen (siehe auch den Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 31.10.2016).
„Der WochenWahnsinn“ (KW43/2016): Wallonien grüßt die Gallier
Was ist wichtiger: das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada oder die Demokratie in Europa? Diese Frage diskutieren Heitmann & Lauth in der aktuellen Ausgabe ihrer Audiokolumne „Der WochenWahnsinn“. Die Antwort fällt eindeutig aus: Politische Entscheidungen gegen demokratische Grundsätze durchzudrücken, mag zwar in Europa im Trend liegen, ist aber abzulehnen, und zwar auch dann, wenn man die Entscheidung selbst für die bessere hält. So funktioniert Demokratie, wenn man sie ernstnimmt.
28.10.16: „Wallonien grüßt die Gallier“
„Ganz Europa? Nein!“ Die Wallonen auf den Spuren von Asterix
Die Wallonen mögen in ihrer Ablehnung des Freihandelsabkommens mit Kanada Unrecht gehabt haben – aber auch das ist ihr demokratisches Recht!
Tillmann Prüfer zur Zeitgeisterjagd
„Wer ihn versteht, kommt zum Schluss, dass es absolut vernünftig ist, ein extremer Optimist zu sein.“
Tillmann Prüfer, Journalist, Buchautor
„Der WochenWahnsinn“ (KW42/2016): Schluss mit dem Meinungs-Terror!
Wir brauchen keine öffentlich-rechtlichen Nachhilfestunden wie den Film „Terror – Ihr Urteil“, um uns mit schwierigen rechtlichen und moralischen Fragen auseinanderzusetzen oder um in Abgründe zu schauen, finden Heitmann & Lauth. Wir tun dies geradezu obsessiv und mehr oder minder die ganze Zeit – und genau das ist ein Problem für unsere Demokratie und unsere Freiheit.
20.10.16: „Schluss mit dem Meinungs-Terror!“




