Dies ist kein weiterer wohlfeiler Nachruf auf den „großartigen und liebevollen Menschen“ Muhammad Ali, sondern ein Suchaufruf: Die Welt braucht mehr arrogante, besessene, von sich selbst überzeugte Menschen mit Eiern.
Alle Beiträge von Matthias Heitmann
Für Europa – gegen die EU!
Es gibt sehr gute Gründe für die Briten, für den Brexit zu stimmen. Dieser Film nennt sie – und sie gelten keineswegs nur für Briten: Ein solcher Entschluss könnte auch bei uns eine Debatte über die Bedeutung demokratischer Souveränität entfachen. Brits, vote for Europe – and against the EU! Push the door open!
Wenn Menschenfeinde sich als Tierschützer gebärden
Im Zoo von Cincinnati fiel jüngst ein Kind in das Gorilla-Gehege. Um den Jungen zu retten, erschossen Rettungskräfte den Affen. Die öffentliche Debatte wendete sich danach gegen die Mutter des Kindes – und offenbarte so, dass unter dem Mantel des Tierschutzes oft der ungezügelte Hass auf die Menschen brodelt.
„Planet der Affen“? Wenn sich Misanthropie als Tierschutz tarnt
„Der WochenWahnsinn“ (KW22/2016): „Gerechtigkeit für Harambe!“oder: Misanthropie live in action
In der neuen Ausgabe des WochenWahnsinns geht es um den misanthropischen Affentanz, den Tierschützer weltweit aufführen, weil im Zoo in Cincinnati zur Rettung eines in ein Menschenaffengehege gefallenen Kindes ein Gorilla erschossen werden musste. Mahnwachen für einen Affen und gleichzeitig die Mutter des Kindes wegen Unmenschlichkeit anprangern – das ist ein gefundenes (nicht-veganes) Fressen für Heitmann & Lauth.
03.06.16: „Gerechtigkeit für Harambe oder: Misanthropie live in action“
Die Schlandschaft
Der Kader steht. Nun gilt es herauszufinden, ob er die viel beschworenen „deutschen Tugenden“ zeigen kann. A propos „deutsch“: Ich habe mal nachgesehen, wie „deutsch“ die Mannschaft ist: Und für all jene, die klare Zuordnungen und homogene Gruppen lieben und Angst vor Unübersichtlichkeiten und Vermischungen haben, gibt es schlechte Nachrichten:
„Der WochenWahnsinn“ (KW21/2016): Wenn Adler fliegen
Matthias Heitmann & Tim Lauth reden in der neuen Ausgabe des WochenWahnsinns nicht nur über den Rettungs-Wahnsinn der Adler von Eintracht Frankfurt. Ihr Hauptthema ist der paranoide Wahnsinn, der französische Festivalveranstalter dazu brachte, Auftritte der „Eagles of Death Metal“wegen politisch nicht korrekter Aussagen ihres Leadsängers abzusagen. Vor sechs Monaten hatten islamistische Terroristen ein Konzert dieser Band in Paris angegriffen und 89 Besucher getötet – sozusagen aus denselben Gründen. Wenn das kein Wahnsinn ist…!
27.05.16: „Wenn Adler fliegen“
Der Kniefall – zitiert in „Merkur“ und „Spreemili.eu“
Ausführlich zitiert Franz Rohleder in seinem Merkur-Artikel am 25.5.16 aus meinem Cicero-Artikel:
„Es gibt aber auch Kritik an der Ausladung der ‚Eagles of Death Metal‘. ‚Die Absage ist ein neuer Tiefpunkt in der politischen Aufbereitung der islamistischen Terroranschläge von Paris‘, meint etwa Autor Matthias Heitmann im renommierten politischen Debattenmagazin ‚Cicero‘. Man müsse den Äußerungen von Jese Hughes wirklich nicht zustimmen. Aber: ‚Man hat zuweilen das Gefühl, die entschiedene Ablehnung dieser politischen Positionierung des Leadsängers sei wichtiger als die Notwendigkeit, Meinungs- und Redefreiheit gegenüber islamistischen Terroristen zu verteidigen.’* Für Heitmann kommt die Ausladung der Eagles of Death Metal ‚einer nachträglichen Aufwertung derer gleich, die sie damals zum Schweigen bringen wollten‘.“
* Diesen Satz hielt man tags zuvor auch beim Hauptstadt-Blog Spreemili.eu für zitierwürdig. Dank dafür an Daniel Fallenstein.
Nach den Pariser Terroranschlägen: Kniefall vor den Islamisten
Vor sechs Monaten stürmten Islamisten ein Konzert der „Eagles of Death Metal“ in Paris. Nun ist die Band wegen kontroverser Statements ihres Frontmannes von zwei großen französischen Musikfestivals ausgeladen worden. Das kommt einer nachträglichen Aufwertung derer gleich, die sie damals zum Schweigen bringen wollten.
Diesen vollständigen Artikel finden Sie in meinem E-Book „Zeitgeisterjagd SPEZIAL: Essays gegen enges Denken“. Er ist ursprünglich am 24.5.16 bei Cicero Online erschienen.



