Der WochenWahnsinn (KW 47-2017): Demokratie ist mehr als ein Farbkasten

In der aktuellen Ausgabe ihrer Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“ diskutieren Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Radio- und TV-Moderator Tim Lauth über das sehr technische und mutlose Verständnis von Demokratie, das nach dem Scheitern der schwarz-gelb-grünen Sondierungsgespräche vorherrscht.

Für Heitmann ist es nicht der Zweck der Demokratie, stabile Mehrheiten künstlich zu erzeugen. „Demokratie ist kein staatlich zugelassener Farbkasten, in dem man eine begrenzte Anzahl von Farben so lange vermischt, bis alles gleich aussieht. Eine ihrer zentralen Stärken besteht doch darin, dass sie in der Gesellschaft zu einem Klima der Offenheit und Freiheit beitragen kann, das Raum bietet für Innovation, für neues Denken und für Fortschritt. Wenn wir das alles aber abklemmen, verbieten und ohnehin nicht mehr daran glauben, dann wird das Wählengehen zu einem volkstherapeutischen Ritual.“

24.11.17: Demokratie ist mehr als ein Farbkasten

Der WochenWahnsinn (KW 46-2017): Jamaika: die lebende Totgeburt

Was wäre eigentlich der Nutzen, wenn Jamaika klappt? Mit dieser Frage beschäftigen sich Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Radio- und Fernsehmoderator Tim Lauth in der aktuellen Folge ihrer Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. Für Heitmann ist die Sache klar: „Es wäre gut, wenn Jamaika scheitert. Denn wir bekämen nichts als eine Koalition der Notgedrungenen und Glattgeriebenen, eine politische Totgeburt. Kooperation, Koalition und Konsens gelten in Deutschland immer noch als oberste Demokratenpflicht. Dabei haben funktionierende und lebendige Demokratien eher schwache Regierungen. Man könnte auch sagen: Wer stabile und effiziente Regierungen will, der sollte sich das mit den Wahlen noch einmal genau überlegen.“

17.11.17: Jamaika: die lebende Totgeburt

Der WochenWahnsinn (KW 45-2017): Hexenjagd als Opferpflicht!


Bevor Gender-Wahnsinnige ins Jubeln und Abendlandsverteidiger ins Taumeln geraten: Bei der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur „Intersexualität“ geht es nur um 1 bis 2 Promille der Bevölkerung, betonen Matthias Heitmann und Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe ihrer Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. Weder steht also die Rettung der Welt noch der Untergang des Abendlandes auf dem Programm. Die Tendenz zur permanenten Hysterisierung in unserer leid- und opferfixierten Kultur ist demokratiefeindlich: Sie stigmatisiert abweichende Meinungen und macht so Hexenjagd zur Opferpflicht. Und das ist das eigentlich Irre an der Diskussion: Demnächst wird es mehr akzeptierte Geschlechter geben als akzeptierte Meinungen.

10.11.17: Hexenjagd als Opferpflicht!

Der WochenWahnsinn KW 43-2017 – Neuer Bundestag: zu wenig Brüste oder zu wenig Eier?


Dass es im neuen Bundestag kontroverser und lebendiger zugehen dürfte, ist eine gute Nachricht. Darüber sind sich Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und TV- und Radio-Moderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe ihrer Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ einig. Dass weniger Frauen im Bundestag sitzen als früher, ist Heitmann hingegen schnuppe: „20 Prozent der CSU-Abgeordneten sind weiblich. Das entspricht exakt dem Frauenanteil in der CSU. Bei den Grünen sind hingegen 58 Prozent der Abgeordneten weiblich, obwohl der Frauenanteil in der grünen Mitgliedschaft nur bei 39 Prozent liegt. Warum soll das gerechter sein? Im Übrigen brauchen wir nicht mehr Quotenabgeordnete mit Brüsten, sondern mehr Männer und Frauen mit Eiern.“

27.10.17: Neuer Bundestag: zu wenig Brüste oder zu wenig Eier?

Der WochenWahnsinn (KW 42-2017): Was i wuill? Ja mei, ka Koalition!


„Diese Pseudo-Logik, in der Not müsse man Parteiinteressen hinter dem Interesse der Nation zurückstellen und gemeinsam regieren, die teile ich nicht“ sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit TV- und Radiomoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“: „Zum einen sind wir nicht in der Not, sondern in einer Demokratie, und Demokratie lebt nicht vom Konsens, sondern vom Widerspruch und von inhaltlichen Unterschieden. Und zum anderen schadet man der Demokratie und der Nation, wenn man diese Unterschiede wegwischt und sich selbst verleugnet. Und gegen diese konsensorientierte Hosenscheißer-Demokratie sollten wir alle in die Opposition gehen!“

20.10.17: Was i wuill? Ja mei, ka Koalition!

Der WochenWahnsinn (KW 41-2017): Kataloniens Selbstentmündigungsbewegung


„Ich kann gut verstehen, dass die Menschen in Katalonien keine Lust mehr auf die Regierung in Madrid haben, nachdem sie gesehen haben, was man dort von Andersdenkenden hält“, sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit TV- und Radiomoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. „Dennoch ist die katalanische Unabhängigkeitsbewegung in politischer Zombie. Die Separatisten wollen als Zwergstaat in die Europäische Union, also genau in den Laden, der demokratische Selbstbestimmung verhindert. Carles Puigedemont führt die Katalanen nicht in die Unabhängigkeit, sondern direkt in die Unmündigkeit.“

13.10.17: Kataloniens Selbstentmündigungsbewegung

Matthias Heitmann