„Der WochenWahnsinn“ (KW19/2017) : Maddin sucht das Glück – vergebens


Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth und Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann fragen sich in der aktuellen Folge ihrer Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“, was eigentlich Martin Schulz so treibt – außer Wahlniederlagen einräumen. Heitmanns Fazit: „Der neu aufgestiegene Stern am SPD-Himmel ist erwartungsgemäß abgestürzt wie eine Rakete ohne Treibstoff. Kein Wunder – denn was war denn der angebliche Trumpf von Martin Schulz? Präsentiert wurde er ‚als einer von uns‘. Wie öde ist das denn?! Und obendrein ist es unglaubwürdig: Ein früherer Präsident des Europaparlaments ist alles, nur nicht einer von uns.“ Und auf die Frage, was die Partei denn tun solle, gibt es auch keine gute Antwort: „Es gibt nichts, was in vier Monaten die Probleme der SPD lösen könnte.“

12.05.17: Maddin sucht das Glück – vergebens

 

Frankreich-Wahl: Titanic-Syndrom Teil 2


Die Franzosen haben sich ihrer EU-verbundenen Elite komplett erledigt. Die alte Parteienpolitik ist mausetot. Nur einem parteilosen Außenseiter konnte es gelingen, sich gegen den Front National zu stemmen.

Anders formuliert: Die EU hat ihre traditionellen Befürworter mittlerweile verbrannt und ist nunmehr auf Außenseiter angewiesen. Das nennt man „Verantwortungs-Outsourcing“.

Ich frage mich wirklich, was genau man in Brüssel und andernorts feiert.

„Der WochenWahnsinn“ (KW18/2017): Thomas de Maizières peinliche Lightkultur

In der aktuellen Ausgabe der Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ diskutieren Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth und Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann über die 10-Punkte-Liste des Bundesinnenministers Thomas de Maizière zur deutschen Leitkultur. Heitmanns Fazit: „Anstatt Aufklärung, Freiheit und Demokratie zu betonen, wirft de Maizière Händeschütteln, Leistungsstreben, Namensagen und Gesichtzeigen mit Nationalstolz und der Nato-Mitgliedschaft in einen Topf und nennt diese Suppe dann ‚Leitkultur‘. Auf so etwas kann nur kommen, wer selbst nicht an die westlichen Werte der Moderne glaubt.“

05.05.17: Thomas de Maizières peinliche Lightkultur

 

„Der WochenWahnsinn“ (KW17/2017): Die Wahlen in Frankreich und das Titanic-Syndrom der EU

Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth und Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann wundern sich: Sowohl in Frankreich als auch in den Niederlanden werden die jeweiligen engsten lokalen Partner der EU vernichtend geschlagen – und in Brüssel feiert man, dass irgendwelche Rechtsextreme nicht an die Macht gekommen sind! Das erinnert an das, was man das „Titanic-Syndrom“ nennt: Während des Untergangs der Titanic spielte das Bordorchester lustige Musik. In Brüssel läuft diese Mucke offensichtlich in einer Dauerschleife, damit man die ständigen Warnsignale nicht hört.

27.04.17: Das Titanic-Syndrom der EU

 

Vive la Farce européenne!

Wenige Wochen nach dem „Nederlandse middelvinger“ gibt es für das EUphile Establishment nun auch von den Franzosen den „doigt d’honneur“. Doch was macht die EU? Sie jubelt erleichtert.

Hieraus ergeben sich zwei drängende Fragen:

  1. Ist der Jubel in Brüssel ein erster Schritt in Richtung Heilung oder nur ein weiteres Anzeichen für die nunmehr endgültige Entrückung?
  2. Gibt es jetzt „Pussy-Mützen“-Demos für Marine Le Pen wie nach der Trump-Wahl für Hillary?

Vortrag im Wirtschaftsclub Rhein-Main: „Zeitgeisterjagd – Fitness für Verstand und Vorstand“

 


Am Mittwoch, den 19. April 2017 stand der „Net Lunch“ des Wirtschaftsclubs Rhein-Main e.V.im Zeichen der „Zeitgeisterjagd“: Es ging darum zu verstehen, woher dieser negative und pessimistische Geist kommt und wie er aus Köpfen und Organisationen vertrieben werden kann. Mein Kurzvortrag bot Einblicke in mein Seminar- und Vortragsprogramm „Fitness für Verstand und Vorstand“ (siehe Flyer).

Aber sehen und hören Sie doch einfach selbst:

„Zeitgeisterjagd – Fitness für Verstand und Vorstand“: Vortrag am 19. April 2017″

„Der WochenWahnsinn“ (KW15/2017): Fußball-Terror

In der aktuellen Ausgabe unserer Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ diskutiere ich mit Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth über den Terroranschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund, der in vielerlei Hinsicht nicht in das bisherige Muster des islamistischen Terrorismus passt. Unser Fazit: Vieles deutet darauf hin, dass der „Islamische Staat“ in Europa eher eine Art Franchise-System ist, das Attentäter nutzen, um sich inhaltlich zu positionieren und um Aufmerksamkeit zu bekommen. Diese Vermischung verschiedener Spielarten des Terrors zeigt zudem, dass das Ganze viel mehr mit unserer Gesellschaft zu tun hat, als wir oft denken, und dass es weder einfache Schwarz-Weiß-Erklärungen noch ebensolche Lösungen gibt.

14.04.17: Fußball-Terror

Matthias Heitmann