Gestatten, FreiHeitmann

Als ich einmal in der Schule einen Aufsatz über meinen Berufswunsch schreiben sollte und mir außer Fußballer nichts einfiel, riet mir meine Lehrerin: „Denk weiter nach, und dann schreib einfach irgendwas, das wird schon klappen“. Dabei bin ich bis heute geblieben.

Optimismus ist wichtig. Ohne den fühlt sich das Heute so miserabel an, dass man dankend auf das Morgen verzichtet. Viele Menschen glauben, wir seien auf Talfahrt in Richtung Weltuntergang. Klar, dass sie dann für so etwas wie Freiheit weder Zeit noch Sinn haben. Doch ich sehe die Welt anders – aus guten Gründen.

„FreiHeitmann“ ist daher bei mir Name und Programm: Ich will den pessimistischen Zeitgeist verjagen, der sich in unseren Köpfen eingenistet hat und unser Denken trübt und lähmt. Als Zeitgeisterjäger, Brett-vorm-Kopf-Zersäger und Gedankengang-Verleger möchte ich vor allen Dingen eine Erkenntnis vermitteln:

Jedem Menschen steht es frei, Optimist zu sein. Wer die Welt besser versteht, dem wird sie auch besser gefallen.

Zugegeben: Das ist nicht immer leichte Kost. Um verstopfte Gedankengänge freizumachen, lege ich genüsslich Finger in Wunden, seziere Vorurteile mit der feinen Klinge der Provokation und gebe dort eine ordentliche Prise gepfefferten Humor dazu, wo Lachen befreiend wirken kann.

Dieses Anti-Pessimistikum biete ich in verschiedenen Dosen an:

Nehmen Sie mich beim Wort. Sie können mich lesen oder buchen oder buchen, dass ich lese oder spiele. Selbstredend rede ich spielerisch auch ohne Buch wie ein Buch, hauptsache gebucht. Ach, machen Sie doch einfach, was Sie wollen – und melden Sie sich.

Matthias Heitmann, FreiHeitmann

Fotos: Thomas Kiessling | Lichtrichtung.de

Matthias Heitmann