Alle Beiträge von Matthias Heitmann

Der WochenWahnsinn (KW 41-2017): Kataloniens Selbstentmündigungsbewegung


„Ich kann gut verstehen, dass die Menschen in Katalonien keine Lust mehr auf die Regierung in Madrid haben, nachdem sie gesehen haben, was man dort von Andersdenkenden hält“, sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit TV- und Radiomoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. „Dennoch ist die katalanische Unabhängigkeitsbewegung in politischer Zombie. Die Separatisten wollen als Zwergstaat in die Europäische Union, also genau in den Laden, der demokratische Selbstbestimmung verhindert. Carles Puigedemont führt die Katalanen nicht in die Unabhängigkeit, sondern direkt in die Unmündigkeit.“

13.10.17: Kataloniens Selbstentmündigungsbewegung

Der WochenWahnsinn (KW 39-2017): Europas Elitenschmelze erreicht Berlin

„Wir erleben das Ende der politischen Eiszeit in ganz Europa. Immer mehr Leute trauen sich, anders zu entscheiden, als es die Gesellschaftsmanager empfehlen. Und das ist gut – auch wenn ich die Sichtweisen vieler Konsensverweigerer kritisch sehe“, sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit TV- und Radiomoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. „Aber hier beginnen die Demokratie und der offene Wettstreit um die besten Ideen. Die Bundestagswahl ist nicht das Ende, sondern der Anfang der politischen Auseinandersetzung. Die Dinge kommen gerade erst ins Rutschen.“

01.10.17: Europas Elitenschmelze erreicht Berlin

„Der WochenWahnsinn“ (KW37-2017): Wider die Dünnhäutigkeit!

„Wir werden regiert von pseudodemokratischen und dünnhäutigen Debattenfeinden“, stellt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit TV- und Radiomoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“ fest. „Und das Irre ist“, fügt er an, „dass in dieser Hinsicht die AfD durch und durch Mainstream ist und es schon immer war: Denn kaum eine Partei hat die Opferkultur so sehr verinnerlicht. Es zeigt sich: Je mehr sich eine Gesellschaft in eine Opfermentalität flüchtet und die eigene Verletzlichkeit feiert, desto unfreier wird sie.“

15.09.17: Wider die Dünnhäutigkeit!

„Der WochenWahnsinn“ (KW35-2017): #fefadwgugew*

*Für ein Frankfurt, aus dem wir gut und gerne evakuiert werden.


Was hatte der Frankfurter Römerberg am letzten Freitag mit der Frankfurter Innenstadt an diesem Sonntag gemein? Bei leergefegten Straßen herrscht Bombenstimmung: letzten Freitag wegen des Wahlkampfauftritts von Martin Schulz, diesen Sonntag wegen der größten Evakuierungsaktion der Nachkriegszeit. In ihrer Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ reden Radio- und Fernsehmoderator Tim Lauth und Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann außerdem über Sinn und Zweck von unaussprechlichen und unmerkbaren Wahlslogans. Sie haben dafür einen eigenen Hashtag entwickelt: #fefadwgugew: „Für ein Frankfurt, aus dem wir gut und gerne evakuiert werden“.

01.09.17: #fefadwgugew

„Der WochenWahnsinn“ (KW34-2017): Die Bundesmutti und der HSV der Politik

Die Sommerpause ist vorbei und der Straßenwahlkampf hat begonnen. Doch von Angela Merkel erfährt man nichts Interessantes – nicht einmal, wenn man sie kennenlernt, berichtet Radio- und Fernsehmoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“. Spannender ist es bei Martin Schulz, dem „HSV der Politik“, zwar auch nicht, ergänzt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann: „Aber offenbar nutzt es Merkel, wenn sie sich als etwas unbedarfte Frau über 60 darstellt, die keine Ahnung hat von modernen Sachen wie Virtual Reality und so – wie zuletzt auf der Spielemesse GamesCon. Dabei ist sie die eigentliche Meisterin virtueller Welten. Ihre ganze Politik findet im virtuellen Raum statt. In ihrer Rolle als Bundesmutti kommt sie jedenfalls gut an. Das hat so was Heimeliges, Sicheres. Und wenn dann Leute noch rufen ‚Wir sind das Volk‘, dann klingt das ungefähr wie ‚Mama, wir wollen nach Hause!'“

25.08.17: Die Bundesmutti und der HSV der Politik