Alle Beiträge von Matthias Heitmann

Der WochenWahnsinn (KW49-2017): Die US-Botschaft an die Welt: Friedhofsruhe ist nicht friedlich

„Ich bezweifle, dass Donald Trump Lösungen für die Konflikte in der Welt und im Nahen Osten liefert. Ich weiß aber, dass er nicht deren Ursache ist“, sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann in der aktuellen Ausgabe der Audiokolumne „Der WochenWahnsinn“ im Gespräch mit dem Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth. „Man kann Trump auch nicht vorwerfen, vom richtigen Pfad der internationalen Friedenspolitik abzuweichen. Es gibt keinen Pfad: Der Friedensprozess im Nahen Osten stagniert seit Jahren, und dazu hat federführend Barack Obama beigetragen mit seiner ängstlichen und zugleich gewalttätigen Außenpolitik. Seit Jahren läuft westliche Außenpolitik nach demselben Muster ab: Die Weltgemeinschaft bläht Konflikte auf und eskaliert sie, und anschließend tritt sie sich die Füße platt in den Krisenregionen der Welt und ruiniert dabei nicht nur die dortigen Gesellschaften und deren Zukunft, sondern auch unseren Glauben an die Demokratie.“

08.12.17: Die US-Botschaft an die Welt: Friedhofsruhe ist nicht friedlich

Der WochenWahnsinn (KW 48-2017): Antiterror-Lego fürs gute Gefühl

 

„Die Risiken, über die jeder redet, sind in der Regel nicht die größten, sondern nur die populärsten“, sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann in der aktuellen Ausgabe der Audiokolumne „Der WochenWahnsinn“ zu seinem Gesprächspartner, dem Antenne-Frankfurt-Moderator Tim Lauth. Die wie Legosteine angemalten oder in Geschenkpapier eingepackten Antiterror-Lkw-Sperren auf den Weihnachtsmärkten sind knapp ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidtplatz Indizien für die Absurdität der Sicherheitsdebatte: Sie halten weder Lkws in voller Fahrt auf, noch tragen sie zum Sicherheitsempfinden bei. Heitmann weiter: „Solche Pseudo-Schutzmaßnahmen führen dazu, dass es den Leuten immer schwerer fällt, echte Risiken von gefühlten zu unterscheiden. Man sollte versuchen, sich mit seinem Wohlgefühl unabhängig zu machen von angeblich objektiven Sicherheitseinschätzungen. Wahrscheinlich gibt es heute kaum etwas Aufmüpfigeres, als sich der Angstkultur einfach zu verweigern und keine Angst zu haben.“

01.12.17: Antiterror-Lego fürs gute Gefühl

Der WochenWahnsinn (KW 47-2017): Demokratie ist mehr als ein Farbkasten

In der aktuellen Ausgabe ihrer Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“ diskutieren Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Radio- und TV-Moderator Tim Lauth über das sehr technische und mutlose Verständnis von Demokratie, das nach dem Scheitern der schwarz-gelb-grünen Sondierungsgespräche vorherrscht.

Für Heitmann ist es nicht der Zweck der Demokratie, stabile Mehrheiten künstlich zu erzeugen. „Demokratie ist kein staatlich zugelassener Farbkasten, in dem man eine begrenzte Anzahl von Farben so lange vermischt, bis alles gleich aussieht. Eine ihrer zentralen Stärken besteht doch darin, dass sie in der Gesellschaft zu einem Klima der Offenheit und Freiheit beitragen kann, das Raum bietet für Innovation, für neues Denken und für Fortschritt. Wenn wir das alles aber abklemmen, verbieten und ohnehin nicht mehr daran glauben, dann wird das Wählengehen zu einem volkstherapeutischen Ritual.“

24.11.17: Demokratie ist mehr als ein Farbkasten

Der WochenWahnsinn (KW 46-2017): Jamaika: die lebende Totgeburt

Was wäre eigentlich der Nutzen, wenn Jamaika klappt? Mit dieser Frage beschäftigen sich Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und Radio- und Fernsehmoderator Tim Lauth in der aktuellen Folge ihrer Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. Für Heitmann ist die Sache klar: „Es wäre gut, wenn Jamaika scheitert. Denn wir bekämen nichts als eine Koalition der Notgedrungenen und Glattgeriebenen, eine politische Totgeburt. Kooperation, Koalition und Konsens gelten in Deutschland immer noch als oberste Demokratenpflicht. Dabei haben funktionierende und lebendige Demokratien eher schwache Regierungen. Man könnte auch sagen: Wer stabile und effiziente Regierungen will, der sollte sich das mit den Wahlen noch einmal genau überlegen.“

17.11.17: Jamaika: die lebende Totgeburt

Der WochenWahnsinn (KW 45-2017): Hexenjagd als Opferpflicht!


Bevor Gender-Wahnsinnige ins Jubeln und Abendlandsverteidiger ins Taumeln geraten: Bei der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur „Intersexualität“ geht es nur um 1 bis 2 Promille der Bevölkerung, betonen Matthias Heitmann und Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe ihrer Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“. Weder steht also die Rettung der Welt noch der Untergang des Abendlandes auf dem Programm. Die Tendenz zur permanenten Hysterisierung in unserer leid- und opferfixierten Kultur ist demokratiefeindlich: Sie stigmatisiert abweichende Meinungen und macht so Hexenjagd zur Opferpflicht. Und das ist das eigentlich Irre an der Diskussion: Demnächst wird es mehr akzeptierte Geschlechter geben als akzeptierte Meinungen.

10.11.17: Hexenjagd als Opferpflicht!

Der WochenWahnsinn KW 43-2017 – Neuer Bundestag: zu wenig Brüste oder zu wenig Eier?


Dass es im neuen Bundestag kontroverser und lebendiger zugehen dürfte, ist eine gute Nachricht. Darüber sind sich Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann und TV- und Radio-Moderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe ihrer Radio-Kolumne „Der WochenWahnsinn“ einig. Dass weniger Frauen im Bundestag sitzen als früher, ist Heitmann hingegen schnuppe: „20 Prozent der CSU-Abgeordneten sind weiblich. Das entspricht exakt dem Frauenanteil in der CSU. Bei den Grünen sind hingegen 58 Prozent der Abgeordneten weiblich, obwohl der Frauenanteil in der grünen Mitgliedschaft nur bei 39 Prozent liegt. Warum soll das gerechter sein? Im Übrigen brauchen wir nicht mehr Quotenabgeordnete mit Brüsten, sondern mehr Männer und Frauen mit Eiern.“

27.10.17: Neuer Bundestag: zu wenig Brüste oder zu wenig Eier?

Der WochenWahnsinn (KW 42-2017): Was i wuill? Ja mei, ka Koalition!


„Diese Pseudo-Logik, in der Not müsse man Parteiinteressen hinter dem Interesse der Nation zurückstellen und gemeinsam regieren, die teile ich nicht“ sagt Zeitgeisterjäger Matthias Heitmann im Gespräch mit TV- und Radiomoderator Tim Lauth in der aktuellen Ausgabe der Radiokolumne „Der WochenWahnsinn“: „Zum einen sind wir nicht in der Not, sondern in einer Demokratie, und Demokratie lebt nicht vom Konsens, sondern vom Widerspruch und von inhaltlichen Unterschieden. Und zum anderen schadet man der Demokratie und der Nation, wenn man diese Unterschiede wegwischt und sich selbst verleugnet. Und gegen diese konsensorientierte Hosenscheißer-Demokratie sollten wir alle in die Opposition gehen!“

20.10.17: Was i wuill? Ja mei, ka Koalition!